Kleine,sonntägliche Storchentour entlang der Else

Ich hatte heute auf durchgehend schönes Wetter gehofft und war früh zu
„Kleine-Störche-zählen“ aufgebrochen.
Erster Anfahrpunkt war der Reiterhof Tönsing in Bruchmühlen. Hier bekomme ich jedes mal den weltbesten Kaffee von Anette Tönsing serviert.
Sehen konnten wir dann erst nur ein Küken. Das entsprach auch den Beobachtungen der Leute vor Ort.
Ich hatte mein Zeug schon wieder eingepackt, da kam Bewegung im Nest auf und wir konnten dann doch tatsächlich ein zweites Köpfchen sehen.
Große Freude – großer Kaffee !

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Weiter ging es nach Krukum/Hallau. Das Nest legt etwa zwei Kilometer vom Reiterhof entfernt. Hier wurde schon zu Ende gezählt. Ebenfalls zwei Küken sah ich dort deutlich im Nest.
IMG_5739Dann wieder nach Bünde. 
Abseits legt das Nest Bünde/Ahle. Es ist etwas mühsam dort in einen Fotoposition zu kommen. Doch es hat sich gelohnt. Drei Küken konnte ich sehen.
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Letzter Haltestelle war dann für heute der Horst Bünde/Elsebruch auf der Weide der Reitanlage Wellmann,mein Stammnest. Zwei Küken sehe ich schon seit Anfang dieser Woche. Jetzt war es aber wieder bewölkt und kalt geworden.
Keine guten Bedingungen. Kleine Störche drücken sich bei solch einer Witterung lieber tief ins Nest. Trotzdem konnte ich ein Foto machen, bei dem ich ein drittes Köpfchen zu erkennen glaube.
IMG_5930Alle heutigen Sichtungen ohne Gewähr. Da kann sich überall noch so mancher Nachzügler verstecken.

 

 

 

Schlupf !

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Bei der jetzigen Wetterlage ist es gar nicht einfach die ersten Bilder vom diesjährigen Nachwuchs zu bekommen. Bei der Kälte drücken sich die kleinen Küken tief ins Nest.Heute,am späten Nachmittag kam dann doch etwas die wärmende Sonne durch und so gelang mir hier im Bruch das erste Bild. Zwei Kükenköpfe lassen auf dem Foto erkennen.
Damit wäre aber nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Der ein oder andere Nachtzögling könnte im Nest verborgen sein.

Storchen – TV

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An einigen Nestern im Bundesgebiet sind Web-Cam’s installiert.
So kam man life den Brutverlauf und die Aufzucht verfolgen.
Ich selber schaue gelegentlich nach der Kamera an dem alten Antsgericht in Petershagen. Im Zehnsekundentakt wird ein Standbild aktualisiert.
Hier konnte ich heute auch das erste Storchenküken sichten.
http://stoerche-minden-luebbecke.de/cam.html

weitere Web-Cams unter :
http://storchenelke.de/storchen_webcams.htm

Viel los bei den Störchen

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Das Storchengeschehen hierzulande hat deutlich zugenommen.Mittlerweilen fällt es selbst mir schwer den Überblick zu behalten.Neue Nistmöglichkeiten sind aufgestellt worden und es scheint auch ein reges Interesse seitens der Störche zu geben. Wenn ich jetzt alle Nester abfahren wollte, dann würde mir der eigentliche Sinn einer geruhsamen Vogelbeobachtung abhanden kommen.

Mein augenblicklichen Wissensstand fasse ich so zusammen:
Auf dem Nest Bünde/Elsebruch/Reitanlage Wellmann wird sein Anfang April gebrütet.
Ebenso in Bünde Ahle.Beginn der Brut ist mir hier nicht bekannt.
Das Paar auf dem Reiterhof Tönsing/Bruchmühlen/Krukum hat Ende März angefangen zu brüten. Auf dem zweiten Nest in Krukum(Helau) wird ebenfalls gebrütet.
In Löhne/Blutwiesen dürfte auch Anfang April mit der Brut begonnen worden sein.
In Häver/Feuerwehrmuseum ist ebenfalls eine Brut.
In den letzten Tagen war ich in Hiddenhausen/Milchstraße und Enger/Enger Bruch nicht mehr vor Ort. Ich gehe aber davon aus, dass die dortigen Paare ebenfalls brüten.
In Südlengern/Finkenbusch konnte ich über mehrere Tage ein Paar auf der Nisthilfe sehen. Bisher ist es aber dort noch nicht zu einer Brut gekommen.

In privater Initiative wurden neue Nisthilfen aufgestellt in Bünde/Werfer Straße und in Bünde Ahle.
Das Nest Werfer Straße steht relativ dicht bei dem Nest des angestammten Paares im Elsebruch.Vereinzelt fliegen Fremstörche das Nest an, werden dann aber von einen der Altstörche vertrieben.
Auf dem Nest der Famile Darnauer/Bünde/Ahle konnte ich mehrfach ein Storchenpaar beobachten, es wird aber noch nicht gebrütet(Stand von Ostersamstag).

Abgesehen von den jetzigen Brutstörche ist hier noch einiges an partnerlosen Tieren zugegen.
Diese, zumeist „Junggesellen“, sorgen immer wieder für Aufregung an den Brutnestern.
So konnte ich z.B. Einen heftigen Angriff zweier Fremstörche am Ostersamstag am Feuerwehrmuseum in Häver beobachten.

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Ausflugstipp(nicht nur) für Storchensüchtige

Storchentour 21.51

Der übliche Besuch in einem Zoo ist nicht unbedingt mein Ding. Eine Ausnahme und sogar ein „Muss“ ist für mich als Storchenfreak der
Naturzoo Rheine.

Hier und auf dem angrenzenden Gelände des ehemaligen Klosters Bentheim leben über einhundert Storchenpaare. Die Tiere haben sich in den letzten Jahrzehnten dort als große Kolonie angesiedelt und sind selbstverständlich „freilebend“.
In der Mitte des Zoogeländes gibt es den sogenannten Storchenplatz. Hier leben und brüten einige flugunfähige Störche. Da auf diesem Platz gefüttert wird, gibt es hier auch ein ständiges einfliegen der „wilden“ Artgenossen.
Ein sehr schönes Szenario und ideal für Fotostudien auch mit kleiner Brennweite.
Von Menschenhand geschaffene Nisthilfen gibt es nicht. In den umliegenden Bäumen haben sich die Vögel natürliche Horste gebaut. Teilweise kann man bis zu fünf dieser gewaltigen Nester in einem Baum sehen.
Unabhängig von dem Storchengeschehen biete dieser kleine Zoo reichlich Sehenswürdigkeit und Programm. Vieles ist Kindgerecht, Streichelzoo mit inbegriffen.
Auf dem Zoogelände gibt es ein gutes sb-Restaurant mit moderaten Preisen.

Der Besuch der Anlage Kloster Bentheim einschließlich Salinenpark und Kulturzentrum ist kostenlos.
Der Eintritt zum Zoo beträgt für einen Erwachsenen 9 € und ist damit im Vergleich zu anderen Einrichtungen dieser Art sehr günstig.
https://www.naturzoo.de/


Die Brutphase hat begonnen

Seit Anfang der zurück liegenden Woche wird in Bünde/Elsebruch gebrütet.Die Störchin legt in einen Abstand von 2-3 Tagen jeweils ein Ei. Normal ist ein Gelege mit etwa drei Eiern. Teilweise legen Störche bis zu sechs Eier. Die Brutzeit beträgt 32 Tage. So dürfte es hier in der ersten Maiwoche zum ersten Schlupf kommen. Entsprechend der Eiablage schlüpfen die Küken in einen Abstand von zwei Tagen

Vom Nest Bruchmühlen/Reiterhof Tönsing wird ebenfalls Brut gemeldet. Hier wird bereits seit dem 28.3. gebrütet.

In Bünde/Ahle habe ich heute ebenfalls ein Brutgeschäft beobachten können. Über diesen Brutbeginn kann ich keine Angaben machen.

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Action in Löhne

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Seit Wochen warteten die Storchenfreunde aus Löhne auf die Besetzung des Nestes in der Blutwiesen. Zwar wurden hier immer wieder Störche gesichtet, aber das Nest war bereits durch einen anderen Vogel besetzt. Ein Paar Nilgänse hatte sich häuslich eingerichtet und hatte auch mit dem Brüten begonnen.
Heute kam es dann zu dem Übergriff eines Storchenpaares. Die Beiden vertrieben die Gänse aus dem Nest und zerstörten deren Gelege.

Marion Schröder hat die Nisthilfe 2017 in der NSG Blutwiese initiiert.
Im gleichen Jahr fand sich ein Brutpaar ein. Leider blieb diese Brut und auch die Brut von 2018 erfolglos.
Wollen wir hoffen, dass die Saison 2019 erfolgreich verläuft und das dann ein Löhner Storchennachwuchs in den Süden entlassen werden kann.

Hingegen ist es in Bünde die eigene Art die unter den Störchen Aufregung verbreitet. Storchenbeobachter erzählen von Auseinandersetzung von bis zu zehn Tieren.Unmittelbar zu dem Nest im Bruch gibt es drei weitere Nisthilfen. Andere Störche versuchen hier einen Platz zu finden, aber das Bünder Storchenpaar scheint keine Eindringlinge in ihrem Revier zu dulden.Zudem meine ich zu Erkennen, dass die Storchenpaare hier aus dem Nahbereich(Ahle,Bruchmühlen) sich gegenseitig attackieren.


Auch in Südlengern scheint sich wieder etwas zu tunen. Dort habe ich in den letzten Tagen schon mehrmals einen einzelnen Storch auf dem Nest gesehen.
Üblicherweise kommt zuerst ein Männchen eingeflogen und wartet dann auf eine mögliche Partnerin.