Alle Beiträge von peterschubert56

Auf und Davon

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Seit einer Woche habe ich die Jungvögel hier im Bruch nicht mehr gesehen.
Innerhalb der vergangenen Woche müssen sich auch alle anderen Jungvögel hier aus dem Nahbereich verabschiedet haben. Sie sammeln sich und bewegen sich nun langsam Richtung Süden.
Alle Altvögel scheinen noch zugegen zu sein. Sie werden sich in den nächsten Tagen auf dem Weg machen. Die Jungen fliegen zuerst, dann folgen ca. ein bis zwei Wochen später die Alten.
Ein Ausnahme gibt es bei dem Nest in Südlengern. Hier sind die Jungstörche erst Mitte der vergangenen Woche flügge geworden.
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Das Ende der Saison naht

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Für uns „Storchengucker“ ist es schon ein komisches Gefühl. Wir haben gerade etwas über Jahresmitte und doch kündigt der frühe Zug der Störche den Herbst an.
Noch sind alle hiesigen Jungstörche zugegen. Ihr Aktionsradius wird aber größer und so kann man schon größere Gruppen an Jungstörchen am Himmel oder auf den Feldern sehen. Zur Nacht kehren sie auf ihre angestammten Nester zurück.
Von Anfang bis etwa Mitte August ziehen die Jungen.
Ca. ein bis zwei Wochen später ziehen die Altvögel in den Süden hinter her.
Nachzügler sind allerdings die Jungen in Südlengern. Meiner Ansicht nach werden diese erst Anfang August flügge. Auch das Geschwisterpaar in Hiddenhausen scheint noch nicht vom Horst geflogen zu sein, müssten aber unmittelbar flügge werden.

Flügge !

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Kleine Störche kommen drei mal auf die Welt.
Zu erst als Ei.
Zum zweiten mal wenn sie schlüpfen
und dann nochmal wenn sie flügge sind.

Heute morgen (6.7.) kamen beide Jungvögel hier im Bruch(Reitanlage Wellmann) vom Nest geflogen und sind sicher gelandet.
Schon seid Mitte der Woche ist der Nachwuchs in Bünde Ahle und auf dem Reiterhof Tönsing flügge.

Aktuell zu der Situation in Enger:
Die jetzt allein erziehende Störchin versorgt anscheinend gut ihren Nachwuchs.
Die Kleinen machen einen agilen Eindruck und müssten in der kommenden Woche auch vom Horst kommen.

Tragödie im Enger Bruch

Gestern(26.6.) verunfallte das Engeraner Storchenmännchen tödlich.
Nahe dem dortigen Horst befindet sich ein Umspannwerk. Der Storch kam in Kontakt mit einer Stromführenden Zuleitung und blieb dort hängen.

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Es ist nicht mein „Revier“, aber solch eine Tragödie hier im Nahbereich lässt mich nicht unberührt.
Also bin ich heute Morgen gleich hin. Vor Ort war dann auch schon der Storchenfreund und Naturfotograf Eckard Lietzow. Eckard dokumentiert schon seit vielen Jahren die Vogelwelt im Enger Bruch. Besonders am Herzen liegen ihn die dortigen Störche(s.a.:
http://www.lietzow-naturfotografie.de.)
So beobachteten wir beide heute gemeinsam das Geschehen.
Die Störchin füttert! Sogar Nistmaterial schafft sie herbei.
Glücklicher Weise wurde dort in den umliegenden Wiesen Heu gemacht und das Weibchen findet Mäuse wie auf dem Präsentierteller. Auch ist hier eine gute Wassersituation gegeben.
Von daher könnte es die Störchin schaffen. Die Jungen sind jetzt sieben Wochen alt und es müsste etwas eine Woche überbrückt werden.Sie machen augenblicklich einen gesunden und agilen Eindruck.
Eckard wird ständig vor Ort sein um weiterhin das Geschehen zu beobachten.
Er zählt sogar jede Maus die die Störchin einsammelt. Mehr kann man jetzt nicht tun.
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Ende der Nestlingszeit

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Die beiden den Nester in Bünde und das Nest in Bruchmühlen liegen zeitlich etwa gleich.Hier wird seit Ende April, bzw Anfang Mai gebrütet. Die ca. acht Wochen Nestlingszeit gehen damit dem Ende entgegen. Ich bin natürlich sehr gespannt welches „Team“ zuerst seinen Horst verlassen wird. Sofern das Nahrungsangebot gegeben ist, werden die flüggen Jungstörche für wenige Wochen hier verbleiben und weiterhin das angestammte Nest anfliegen. Bereits Anfang August sammeln sie sich dann für iheren Flug in den Süden.
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siehe auch :
https://www.facebook.com/groups/1525237881077003/?ref=bookmarks

Pfingsten zu den Störchen

Ein paar freie Tage, gutes Wetter und ein paar Storchennester nah bei.
Was will man(n) mehr.
Zudem hatten wir die vorherigen Tage etwas stürmisches Wetter. Das befällt einen Storchenfreund mit Unruhe.
So war bereits gestern mein erstes Ziel der Horst im Enger Bruch. Der Tag war noch etwas bewölkt und windig. Da liegen kleine Störche tief im Nest und Sichtungen werden schwierig. Trotzdem konnte ich für einen kurzen Moment die Köpfe aller drei Jungstörche sehen. Der Nachwuchs hier müsste jetzt fünf etwa Wochen alt sein.
Anschließend ging es nach Bruchmühlen auf den Reiterhof Tönsing. Das liegt zwar nicht mehr im Kreis Herford, aber ist mir räumlich dicht bei.
Auch hier dauerte das erneute Zählen etwas länger. Ein Altstorch kam aber dann zur Fütterung und vier Halbstarke wollten sich keine Chance auf Futter entgehen lassen. Das müsste mit etwa sieben Wochen der älteste Nachwuchs hier im Nahbereich sein.
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Ebenfalls drei große Jungstörche konnte ich gestern abschließen in Bünde Ahle sehen. Hier,wie in Bruchmühlen und auch in Bünde Elsebruch lassen die Elternvögel die Jungen bereits allein um gemeinsam auf die Futtersuche zu gehen.

Heute(Pfingssonntag), bin ich dann als erstes zum Feuerwehrmuseum nach Häver gefahren.
Die dortige Nisthilfe steht schon einige Jahre, es wurde auch gebrütet, aber nie mit Erfolg.
Wieder hat ein Brutpaar das Nest angenommen, aber es scheint leider auch dieses Jahr keinen Nachwuchs zu geben. Vom Zeitrahmen her müsste man bereits etwas sehen können. Ich sah heute morgen einen Brutvogel der noch immer am „Eierdrehen“ war. Von daher vermute ich eine faules Gelege(unbefruchtete Eier).
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Dann große Freude in Südlengern. Hier konnte ich vorerst zwei Küken dokumentieren.
Das dürfte die erste gelungene Brut auf dieser Nisthilfe sein und ist besonders schön. Das Gelände liegt direkt an der dortigen Grundschule.
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Den heutigen Nachmittag verbrachte ich denn an meinem „Stammnest“ im Elsebruch auf der Reitanlage Wellmann. Sechs Wochen sind hier die beiden Jungvögel alt.
Als dann heute wiedermal Fremdstörche auftauchten, waren auch blitzschnell beide Elternvögel da.
Ursprünglich hatten wir hier eine Dreierbrut. Himmelfahrt hatte ich ein Junges tot unter der Nisthilfe gefunden. Andere Beobachter berichteten, dass es am Vortag heftige Kämpfe mit Fremdstörchen gegeben hatte. Kann sein, dass hierin die Ursache für den Verlust liegt.
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Leider auch keine guten Nachrichten aus den Blutwiesen Löhne. Hier kam es in den letzten Tagen auch zu einer Brutaufgabe. Beide Alttiere haben das Nest verlassen. Bei der Nachschau stelle man fest, dass nur ein Ei im Nest lag. Auch hier wird es sich um ein unbefruchtetes Ei gehandelt haben
(siehe hierzu: https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/loehne/22471751_Die-Loehner-Stoerche-sind-weg.html ).

Einen Besuch bei dem Nest Hiddenhausen/Milchstraße habe ich jetzt nicht mehr geschafft. Aber von hier wird ebenfalls Nachwuchs gemeldet.
(siehe dazu: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Hiddenhausen/3330788-Zwei-Junge-sind-in-Lippinghausen-im-Mai-geschluepft-Storch-Nachwuchszeigt-sich-endlich )