Tragödie im Enger Bruch

Gestern(26.6.) verunfallte das Engeraner Storchenmännchen tödlich.
Nahe dem dortigen Horst befindet sich ein Umspannwerk. Der Storch kam in Kontakt mit einer Stromführenden Zuleitung und blieb dort hängen.

IMG_0936

Es ist nicht mein „Revier“, aber solch eine Tragödie hier im Nahbereich lässt mich nicht unberührt.
Also bin ich heute Morgen gleich hin. Vor Ort war dann auch schon der Storchenfreund und Naturfotograf Eckard Lietzow. Eckard dokumentiert schon seit vielen Jahren die Vogelwelt im Enger Bruch. Besonders am Herzen liegen ihn die dortigen Störche(s.a.:
http://www.lietzow-naturfotografie.de.)
So beobachteten wir beide heute gemeinsam das Geschehen.
Die Störchin füttert! Sogar Nistmaterial schafft sie herbei.
Glücklicher Weise wurde dort in den umliegenden Wiesen Heu gemacht und das Weibchen findet Mäuse wie auf dem Präsentierteller. Auch ist hier eine gute Wassersituation gegeben.
Von daher könnte es die Störchin schaffen. Die Jungen sind jetzt sieben Wochen alt und es müsste etwas eine Woche überbrückt werden.Sie machen augenblicklich einen gesunden und agilen Eindruck.
Eckard wird ständig vor Ort sein um weiterhin das Geschehen zu beobachten.
Er zählt sogar jede Maus die die Störchin einsammelt. Mehr kann man jetzt nicht tun.
IMG_0908

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s