Pfingsten zu den Störchen

Ein paar freie Tage, gutes Wetter und ein paar Storchennester nah bei.
Was will man(n) mehr.
Zudem hatten wir die vorherigen Tage etwas stürmisches Wetter. Das befällt einen Storchenfreund mit Unruhe.
So war bereits gestern mein erstes Ziel der Horst im Enger Bruch. Der Tag war noch etwas bewölkt und windig. Da liegen kleine Störche tief im Nest und Sichtungen werden schwierig. Trotzdem konnte ich für einen kurzen Moment die Köpfe aller drei Jungstörche sehen. Der Nachwuchs hier müsste jetzt fünf etwa Wochen alt sein.
Anschließend ging es nach Bruchmühlen auf den Reiterhof Tönsing. Das liegt zwar nicht mehr im Kreis Herford, aber ist mir räumlich dicht bei.
Auch hier dauerte das erneute Zählen etwas länger. Ein Altstorch kam aber dann zur Fütterung und vier Halbstarke wollten sich keine Chance auf Futter entgehen lassen. Das müsste mit etwa sieben Wochen der älteste Nachwuchs hier im Nahbereich sein.
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Ebenfalls drei große Jungstörche konnte ich gestern abschließen in Bünde Ahle sehen. Hier,wie in Bruchmühlen und auch in Bünde Elsebruch lassen die Elternvögel die Jungen bereits allein um gemeinsam auf die Futtersuche zu gehen.

Heute(Pfingssonntag), bin ich dann als erstes zum Feuerwehrmuseum nach Häver gefahren.
Die dortige Nisthilfe steht schon einige Jahre, es wurde auch gebrütet, aber nie mit Erfolg.
Wieder hat ein Brutpaar das Nest angenommen, aber es scheint leider auch dieses Jahr keinen Nachwuchs zu geben. Vom Zeitrahmen her müsste man bereits etwas sehen können. Ich sah heute morgen einen Brutvogel der noch immer am „Eierdrehen“ war. Von daher vermute ich eine faules Gelege(unbefruchtete Eier).
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Dann große Freude in Südlengern. Hier konnte ich vorerst zwei Küken dokumentieren.
Das dürfte die erste gelungene Brut auf dieser Nisthilfe sein und ist besonders schön. Das Gelände liegt direkt an der dortigen Grundschule.
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Den heutigen Nachmittag verbrachte ich denn an meinem „Stammnest“ im Elsebruch auf der Reitanlage Wellmann. Sechs Wochen sind hier die beiden Jungvögel alt.
Als dann heute wiedermal Fremdstörche auftauchten, waren auch blitzschnell beide Elternvögel da.
Ursprünglich hatten wir hier eine Dreierbrut. Himmelfahrt hatte ich ein Junges tot unter der Nisthilfe gefunden. Andere Beobachter berichteten, dass es am Vortag heftige Kämpfe mit Fremdstörchen gegeben hatte. Kann sein, dass hierin die Ursache für den Verlust liegt.
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Leider auch keine guten Nachrichten aus den Blutwiesen Löhne. Hier kam es in den letzten Tagen auch zu einer Brutaufgabe. Beide Alttiere haben das Nest verlassen. Bei der Nachschau stelle man fest, dass nur ein Ei im Nest lag. Auch hier wird es sich um ein unbefruchtetes Ei gehandelt haben
(siehe hierzu: https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/loehne/22471751_Die-Loehner-Stoerche-sind-weg.html ).

Einen Besuch bei dem Nest Hiddenhausen/Milchstraße habe ich jetzt nicht mehr geschafft. Aber von hier wird ebenfalls Nachwuchs gemeldet.
(siehe dazu: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Hiddenhausen/3330788-Zwei-Junge-sind-in-Lippinghausen-im-Mai-geschluepft-Storch-Nachwuchszeigt-sich-endlich )

 

 

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