Flügge !?

Die Jungstörche hier im Elsebruch/Reitanlage Wellmann sind jetzt in der zehnten Woche und könnten durchaus den Sprung vom Nest wagen.Bei der nassen und windigen Witterung fehlt ihnen noch etwas der Mut. Heute morgen(6.7.) hatte die Verwandtschaft etwas nachgeholfen.
Vier Fremdstörche attackierten den Horst. Bei dem Übergriff stolperte auch glatt einer der Jungvögel aus dem Nest, drehte eine kleine Rund und kam dann auch gleich wieder auf den heimatlichen Horst aufgeflogen.

Heute machte ich auch einen kurzen Abstecher nach Bünde/Ahle. Hier flog ein Jungvogel mit großer Sicherheit gerade wieder das Nest an. Die beiden „Ahler“ sind mindestens eine Woche älter als die im Bruch und von daher gehe ich davon aus, dass beide Jungvögel flügge sind.

Seit letzter Woche sind auch die kompletten Mannschaften vom Reiterhof Tönsing und von dem Nest Melle/Hallau flügge.
Alle Jungstörche halten sich im Bereich der Nester auf und fliegen sie zur Nacht auch wieder an.

Müßiggang bei der Familie auf dem Reiterhof Tönsing 3.7.2020










Nichts wächst so schnell

wie kleine Störche

Reiterhof Tönsing: Zwischen diesen beiden Bilder liegen knapp sechs Wochen und zeigen eindrucksvoll die Wachstumsrate bei Störchen.
Jetzt ist es für die drei Geschwister an der Zeit das Nest zu verlassen.
Auf dem Nachbarnest in Melle Hallau ist die Dreierbrut bereits heute flügge geworden(26.6.)

Mitte Juni

Die Störchin versorgt ihren Nachwuchs mit Wasser / Nest Südlengern

Zwar war der bisherige Regen nicht besonders ergiebig, er hat aber an den hiesigen Nestern zur deutliche Entspannung beigetragen.Überall stehen jetzt „Halbstarke“ in den Nestern und ich komme für den Kreis Herford auf eine Anzahl von zwölf Jungstörchen(ohne Gewähr):

Bünde/ Elsebruch/ Reitanlage Wellmann 2
Bünde/Ahle 2
Südlengern/Kirchlengern 2
Löhne/Blutwiesen 3
Hücker Moor 1
Hiddenhausen 2

Gerne schaue ich auch bei den Nestern Reiterhof Tönsing und Helau vorbei. Die liegen zwar an der Else, aber im Bereich von Melle/Bruchmühlen/Niedersachsen.
Diese beiden Nester zählen jeweils drei Jungstörche.

Halbzeit

Bünde/ Elsebruch 31.5.2020

Zumindest hier im Bünder Elsebruch. Andere Nester hier in der Umgebung sind weiter, einiger sind später in der Zeit.
Laut „Storchenhandbuch“ beträgt die Nestlingszeit acht Wochen.
Selber habe ich Halbstarke noch in der zehnten Woche untätig auf den Horst stehen gesehen.
Ihr Flüge trainieren sie bereits jetzt. Wenn sie dann herunter kommen, können sie auch gleich fliegen.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage scheint das Nahrungsangebot knapp zu werden und wir sehen die Kleinen schon teilweise alleine auf dem Horst. Beide Elterntiere gehen jetzt auf Nahrungssuche. Unter guten Wetterbedingungen würde ein Altvogel noch „Wache stehen“. Das unbewachte Nest birgt Risiken. Noch können sich die Küken nicht selber gegen Raubvögel und Fremdstörche wehren.
Abgesehen von den Brutpaaren, so schätze ich, halten sich hier in der Gegend ca. zehn streunende Störche auf.

Verluste

…liegen im Rahmen des Möglichen.
Nicht nur Störche verhalten sich rigoros wenn es um die Arterhaltung geht.
Letzte Woche musste ich am Nest Südlengern beobachten, wie das Weibchen eines ihrer eigen Jungen herunter würgte.
Am Himmelsfahrtag lag ebenfalls hier im Elsebruch ein Küken der Dreier-Brut tot unter dem Horst.
Reicht das Nahrungsangebot nicht aus, ist das Gelege zu groß oder schwächelt ein Küken, so sondern die Elterntiere aus. Nur so können sie im Rahmen ihrer Möglichkeit den übrigen Nachwuchs groß bekommen.
Besonders aus dem Süden Deutschlands werden viele Verluste der ganzen Brut gemeldet. Die Eisheiligen mit ihren nass-kalten Witterungen haben den kleinen Storchenküken zu schaffen gemacht.
Auch meldet der Naturfotograf Eckhard Lietzow auf seiner Homepage das frühzeitige Ende der Brutsaison im Enger Bruch. Hier ist noch während der Brutphase das Weibchen aus ungeklärten Gründen abhanden gekommen.

Siehe auch :
https://www.lietzow-naturfotografie.de/html/enger_bruch_5.html?fbclid=IwAR2FhNEsdSRP_WnXxCF5Qh0Je-XrG582J2AcS7iswwsBJLzxG_1e6lsdFbE

Mitte Mai

Blog 372

Eine Zwischenbilanz zu ziehen erweist sich z.Zt. als schwierig.
So war ich bist gestern davon überzeugt, dass wir hier im Bünder Elsebruch(Reitanlage Wellmann) diesjährig eine Zweierbrut haben.
Erst bei der Durchsicht meiner aktuellen Bilder konnte ich jetzt ein drittes Schnäbelchen erkennen. Störche sind eben immer für eine Überraschung gut.

Die geschlüpfte Brut in Bünde-Ahle ist ca. eine Woche älter und von daher ist eine Zählung hier etwas sicherer. Dort sehe ich zwei Küken im Nest.

Diese Anzahl wurde in Löhne/Blutwiesen mal gerade verdoppelt. Bisher wurden hier vier Küken belegt.

Mitte der vergangenen Woche konnte ich in Südlengern ein Küken sehen. Dort ist ein späterer Schlupf und so dürfte es am Finkenbusch noch weiteren Zuwachs geben.

Von den anderen, mir bekannten Nestern im Kreis Herford(Enger,Hiddenhausen,Hücker Moor) habe ich noch keine aktuelle Sichtung,bzw. Information.

Eine erhoffte 3.Brut in Bünde wird es wohl nicht geben. An der  Nisthilfe Surensiekweg/Gut Bökel hielt sich zwei Wochen lang ein Paar auf. In den letzten Tagen konnte ich hier aber keine Störche mehr sehen.

 

Außerhalb des Kreisen liegen die Nester
Reiterhof Tönsing und Helau.
Hier geht der Nachwuchs schon in die vierte Woche und es stehen jeweils drei große Küken im Nest.

Es darf geschlüpft werden

An den Nestern in Melle/Bruchmühlen-Krukum lassen sich schon die ersten Köpfchen sehen und sicherlich ist hier die Schlupfphase auch schon beendet. Zum zählen wäres hier aber noch zu früh. Storchenküken schlüpfen in einem Abstand von zwei Tagen. Erst nach ca.drei Wochen wären sie groß genug zum zählen und dann erst würde ich die endgültige Anzahl von Küken  benennen wollen.

Hier im Bünder Elsebruch und in den Blutwiesen Löhne müsste rein rechnerisch der Schlupf um den 1.Mai begonnen haben. Hieße also, so um 9./10. Mai werden wir auch hier etwas sehen können.
Dagegen ist müsste das Nest Bünde Ahle schon deutlich weiter sein. Ich vermute,dass hier die Küken auch schon zwei Wochen alt sein dürften.

Genau habe ich es nicht protokolliert, meine aber, das es in den Nestern Südlengern, Hiddenhausen und Hücker Moor in der zweiten Maiwoche mit dem Schlüpfen los gehen müsste.

Im Enger Bruch hat die Brut gerade erst begonnen. Wenn alles gut geht, dann erscheint dort der Nachwuchs Anfang Juni.

Wie schon vorab vermutet, könnte es noch ein drittes Brutpaar in Bünde geben. Am Surensiekweg/Gut Bökel hält sich seit zwei Wochen ein Storchenpaar an der dortigen Nisthilfe auf.
Sie bauen das künstliche Nest weiter aus und sind auch in der üblichen Paarung.

Meine Vermutung, dass es im Werfer Bruch ein Brutpaar geben könnte hat sich leider nicht bestätigt. Ein Paar war nur kurzzeitig auf der Nisthilfe zu sehen.

IMG_4785

Weitere Paarbindungen ?

Ich glaube, ich werde für diese Storchengeschichten zu alt.
Nach dem Frühstück wollte ich nur kurz wech, war dann aber wieder doch fast den ganzen Tag unterwegs.
Unser alteingesessenes Storchenpaar scheint mit anderen Artgenossen nachsichtiger geworden zu sein. Das Territorium wird nicht mehr so massiv verteidigt. Gestern Nachmittag bedienten sich gleich vier Fremdstörche unterhalb des Storchennestes an der Blenke. Das Brutpaar blieben relativ gelassen.
Bisher verteidigten sie auch die Nisthilfe im nahen Werfer Bruch. Dort konnten heute Morgen zwei andere Störche ungestört ihren Dingen nachgehen. Einer davon fing sogar an die Nisthilfe individuell mit Geäst zu gestalten.
Heute Nachmittag konnte ich auf einer Nisthilfe ein Storchenpaar bei Gut Bökel (Rödinghausen) aus machen. Hier kam es dann auch zu den üblichen „Eier stempeln“.
Soweit ich sehen konnte, war das Paar in Werfen als auch die Beiden bei Gut Bökel unberingt.
Ich schließe nicht aus, dass es sich hierbei um das selbe Paar handeln könnte.
IMG_2928

IMG_3236

 

Richtige Ostereier !

Mein aktueller Wissensstand (Ostermontag)ist, dass wir wieder sieben Brutpaare im Kreis Herford haben. In den beiden Bünder Nestern, in Südlengern, in Löhne, in Hiddenhausen und auf einem neuen Nest am Hücker Moor wird gebrütet.
Im Enger Bruch hat sich mittlerweile auch ein Paar etabliert. Das Nest wird ausgebaut und der mögliche Nachwuchs ist in „Vorbereitung“. Bei den beiden Nester im Meller Raum (Reiterhof Tönsing u.Helau) dürfte es Ende April schon den ersten Schlupf geben. Die dortigen Brutpaare hatten bereits Ende März mit der Brut angefangen.
Weitere Nestbelegungen sind noch möglich und liegen auch im Zeitrahmen.
So habe ich z.B. heute einen einzelnen Storch auf einen Nisthilfe am Gut Bökel/Bünde gesehen.
Von dem Feuerwehrmuseum Häver wurde mir auch von Störchen berichte die kurzzeitig die dortige Nisthilfe in Anspruch genommen haben. Geblieben ist hier allerdings noch kein Storch.
Chor

Siehe auch facebook:
https://www.facebook.com/groups/1525237881077003/

 

Sehr ärgerlich

ist das momentane Verhalten einiger Ausflügler am hiesigen Storchenhorst.
Wohl bedingt durch die aktuellen Einschränkungen in ihrer Bewegungsfreiheit spazieren viele Menschen durch den Bruch.
Ich denke, das ist allemal in Ordnung, ich mache das ja auch selber.
Einige meinen jedoch, dass die bisherigen Spielregeln im Umgang mit der Natur jetzt auch außer Kraft gesetzt sind. Smartphone-Sessionen finden direkt unterm Horst statt.

– Bitte unbedingt auf den Wegen bleiben, die Beobachtungsmöglichkeiten von hieraus sind vollkommen ausreichend.
– Die Wiesen sind Privatbesitz und werden als Weideland genutzt.Das Betreten ist widerrechtlich (gilt auch für Hunde).
-Eine Störung der Brutruhe kann mit einem Bußgeld bis 50000 bestraft werden.
IMG_1581

Schwarzbau !?

IMG_0914

Wir kennen hierzulande nur Brutpaare die auf sogenannten Nisthilfen brüten.
Storchenliebhaber stellen einen großen Mast mit einem geflochtenen Korb auf.So sollen willige Störche angelockt und zum bleiben ermuntert werden.
Doch der Storch kann es auch selber.
Eine Storchenfreundin machte mich auf ein Nest in dem Städtchen Hille (Kreis Minde-Lübbecke) aufmerksam.
Das liegt zwar nicht mehr in meinem üblichen Nahbereich, trotzdem musste ich mir diese Baustelle doch anschauen.
Und in der Tat. Mitten im Ort, auf dem Parkplatz eines Discounters, hat sich dort ein Storchenpaar niedergelassen und baut sich in luftiger Höhe auf abgesägten Eichenbaumstämmen ein natürliches Nest.
Ein Highlight für Storchenverrückte.
Sicherlich werde ich in der Nestlingszeit noch einmal hinfahren.
IMG_0905

Tohuwabohu

IMG_0562

Augenblicklich ist es gar nicht so einfach bei dem hiesigen Storchengeschehen den Überblick zu behalten. An einigen Nestern wird schon gebrütet, an anderen Orten werden heftige Revierkämpfe ausgetragen, wobei das Eine nicht das Andere ausschließt.

Im Nahbereich dürften wir eine neue Nest/Paarkonstellation. Neu ist eine Nisthilfe am Hücker Moor(im Eilen) und dieses Angebot ist sogleich angenommen worden. Hier scheint sich ein Paar etabliert zu haben. Das Männchen ist beringt. Es stand im letzten Jahr und auch in diesem Jahr kurzzeitig auf dem Nest der Familie Darnauer.

Gebrütet wird bereits im Meller Raum. Auf dem Nest Reiterhof Tönsing und auch auf dem Nest Helau wird bereits seiner Woche gebrütet.

Auf meiner gestrigen Storchenrunde konnte ich keine Tiere im Bereich der Nester Südlengern und Enger Bruch sehen. Das ist allerdings immer nur eine Momentaufnahme und keine Aussage über ein verlassenes Nest.
In Hiddenhausen standen beide Altvögel auf dem Nest. Ob dort gebrütet wird konnte ich am Verhalten der Tiere nicht einschätzen.

Noch nicht gebrütet wird hier im Elsebruch (stand 29.3.) Anscheinend sind unsere beiden Störche derart mit der Revierverteidigung beschäftigt, dass sie nicht zum Brutgeschäft kommen.
Die heftigen Auseinandersetzungen mit Fremdstörchen kennen wir bereits aus den letzten Jahren.

Raus zu den Störchen !

IMG_0045k

Gerade in diesen Zeiten ist das unbeschwerte beobachten in der Natur eine wunderbare Sache. So stehe oder sitze ich stundenlang vor einem Storchenhorst und übersehe nur zu gerne das Geschehen um mich herum.

Dabei sind wir Storchengucker wohl näher an einer Vogelgrippe als an den z.Zt. agierenden Virus.

Mein aktueller Kenntnisstand über das Storchengeschehen im Nahbereich 17.3.2020:

Nest Bünde Elsebruch/Reiterhof Wellmann:
Das Paar ist vor Ort. Bei dem diesjährigen Weibchen handelt es sich wahrscheinlich um eine neue Partnerin für unseren allseits bekannten Storchenmann.
Bünde Ahle:
Ein Storchenpaar ist am Horts,vermutlich das Paar aus dem letzten Jahr.
Bünde Ahle/Nest Darnauer:
Hier konnte ich das Männchen aus dem letzten Jahr auf dem Nest sehen. 2019 kam es hier zu keiner Brut.
Nest Südlengern:
Seit gestern paarweise besetzt. Zumindest das beringte Tier ist einer der Brutvögel aus dem letzten Jahr.
Nest Löhne/Blutwiesen:
Zu den Männchen hat sich in den letzten Tagen ein Weibchen gesellt.
Nest Enger:
Dort steht das Männchen seit zwei Wochen wieder alleine im Nest. Seine Partnerin bleibt seither verschwunden.
s.a.:https://www.lietzow-naturfotografie.de/html/enger_bruch_5.html
Nest Hiddenhausen:
Natürlich besetzt. Das dortige Paar überwintert schon seit Jahren vor Ort.

Zu dem Nest Häver/Feuerwehrmuseum habe ich noch keine Info.

Ausserhalb des Kreises Herford, aber ebenfalls an der Else und für mich im Nahbereich liegend, die Nester Reiterhof Tönsing/Bruchmühlen und das Nest Helau/Melle.Hier sind die Horste ebenfalls paarweise besetzt. So weit ich es erkennen konte sind es ebenfalls die Tiere aus dem Vorjahr.

Selber habe ich eine Wette am laufen. Zumindest ein Nest hier im Nahbereich sollte dieses Jahr dazu kommen. Mittler weilen gibt es hier ausreichen Nisthilfen (Storchenturm) die noch zur Verfügung stehen.
Alle Information zu dem hiesigen Storchengeschehen kann ich nicht mehr selber zusammen tragen. Großen Dank an die Storchenfreunde die mich stets mit ihren Beobachtungen „füttern“.
Wer tagesaktuell informiert werden möchte kann uns auf unserer facebookseite besuchen:
https://www.facebook.com/groups/1525237881077003/?ref=bookmarks

Lieblingsstorch

IMG_7347

Jeder Mensch sollte einen Vogel haben.
Meine Begehren liegt bei den hiesigen Weißstörche. Bedingt durch die gelungene Ansiedlung in meiner Nachbarschaft, beobachte und dokumentiere ich seit einigen Jahren in formloser Form diese Tiere in ihrem Alltag.
2011 stellte Udo Wellman (ReitanlageWellman) eine sognannte Nisthilfe in einer seiner Weiden hier im Elsebruch auf.
Im gleichen Jahr schlüpfte bei Osnabrück ein Vogel für den ich dann im Laufe der Jahre einen besonderen Faible entwickelt haben.

Zwei Jahre nach seimen Schlupf flog dieser Storch zum ersten Mal für eine Brutsaison hier in den Bünder Bruch ein. Es sollte bis zum heutigen Tage das selbe Storchenmännchen bleiben. Nicht immer mit dem selben Weibchen hat er es bis jetzt auf ein dreizehn-fachen Nachwuchs gebracht. Herr Storch ist beringt und kann dadurch sicher erkannt werden.
Dieses Jahr ist er zum achten mal auf seinen angestammten Horst aufgeflogen.Kurze Zeit später gesellte sich ein Weibchen dazu. Leider ist dieser Vogel unberingt. Ich meine aber auf Fotos zu erkennen, dass es wiedermal eine neue Frau Storch ist.

Stand der Dinge

IMG_9140

Der Februar ist gerade zu Ende und schon sind hier im Nahbereich fast alle angestammten Nester belegt. Es gilt als wahrscheinlich, dass die jetzigen Tiere keine lange Anreise hatten.
Immer mehr Störche verbringen im Vormittelmeerraum den Winter. Dort finden so z.B. auf Spanischen Müllkippen ausreichend Nahrung. Einige Störche bleiben auch ganz hier. So überwintert schon seit Jahren das Hiddenhausener Storchenpaar in ihrem Brutrevier.

Die aktuelle Nestbelegung im Nahbereich/ Stand 29.2.2020 :

Nest Bünde Elsebruch/Reiterhof Wellmann -Paarweise belegt
Nest Bünde Ahle -Paarweise belegt
Nest Enger Bruch (neue Paarbildung) -Paarweise belegt
s.a.: https://www.lietzow-naturfotografie.de/html/enger_bruch_5.html
Nest Hiddenhausen(Winterstörche) -Paarweise beleg
Nest Löhne Blutwiese -einzelner Storch
Nest Bruchmühlen/Krukum Reiterhof Tönsing -Paarweise belegt
Nest Melle/Helau -Paarweise belegt

In Südlengern und in Häver konnte ich noch keine Störche sichten

Weitere Nesthilfen sind in den letzten Jahren aufgestellt worden und so kann man von weiteren Belegungen ausgehen.

 

Aktuelle Lokalpresse 22.2.2020

Bünder Zeitung/Westfalen Blatt:

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Buende/4144297-Zum-achten-Mal-ist-der-Buender-Storch-zu-seinem-Nistplatz-zurueckgekehrt-Mit-Rueckenwind-zurueck-ins-Bruch?fbclid=IwAR35UVAWL6hvpI6M2tStVD1k07DENc9D3kmdu48y78vRK6vpTYXaqXT7AsA

Neue Westfälische:

https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/buende/22702892_Der-Buender-Storch-ist-wieder-da.html?fbclid=IwAR3hc0fF2BAi7ubdCNSoT13a1epk5XzHu5VRAWrpAT47IbZEt-SX740CFr8

Es geht schon wieder los! Saison 2020

IMG_8748k

Eigentlich viel zu früh in der Zeit melden sich die Störche zurück.
Seit Montag (17.2.) steht das Bünder Storchenmännchen wieder im Horst.
Auch hält sich ein weiterer Storch hier im Bruch auf. Ob es sich um das Weibchen handelt ist mir allerdings unklar. Sie verhalten sich noch sehr differenziert zueinander.
Ansonsten scheint es im Nahbereich an Störchen zu regnen. Viele Sichtungen bekomme ich z.Zt. gemeldet. Nester sind schon teilweise paarweise besetzt.
Alles außergewöhnlich früh…?

IMG_8720

Und wenn sie nicht gestorben sind …

IMG_8691

seit dem letzten Sonntag (8.9.) wurde hier in Bünde kein Storch mehr gesehen.
Der hiesige Horst ist verlassen.
Wieder ist ein tolles und spannendes Storchenjahr zu Ende gegangen.
So hatten wir alleine im Kreis Herford sieben Brutpaare. Fünf waren Erfolgreich und insgesamt sind von hier aus zwölf Jungstörche in den Süden geflogen.
Weiterer Nachwuchs aus dem Nahbereich kommt dazu(Melle/Niedersachsen).

Jetzt möchte ich auch meinen Abflug machen und mich bis zur nächsten Saison an dieser Stelle verabschieden.

Peter Schubert/Sept.2019

… dann kommen sie nächstes Jahr wieder !

Durchziehende Störche rasten in Bünde

Störche 1.9

An diesem Wochenende (31.8/1.9) haben so einige Durchzieher in Bünde Station gemacht.
Aus mehreren Ortsteilen wurden kleinere Gruppen von rastenden Störche gemeldet.
Ich selber habe seit gestern Abend eine Gruppe unmittelbar zu dem Nest Elsebruch beobachtet. Heute Vormittag standen sie auch noch mit zwölf Tieren dort und trockneten ihr Gefieder.In der Nacht  hatte es geregnet. Soweit ich erkennen konnte, waren dies alles Altvögel. Gegen Mittag brachen sie dann auf.
Obwohl an der Zeit blieben unsere hiesigen Störche  von dieser kleinen Invasion unbeeindruckt und sind weiterhin vor Ort.

Bericht aus der Lokalpresse
Ein schönes Resümee zu der diesjährigen Storchensaison hat
Kathrin Weege vom
Westfalenblatt/Bünder Zeitung verfasst :

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Buende/3921686-Jungvoegel-sind-schon-Richtung-Sueden-unterwegs-Alttiere-folgen-in-diesen-Tagen-Die-Saison-fuer-Storchen-Gucker-geht-zu-Ende?fbclid=IwAR02kdR3e71iQ5I_TUKiUIWjb0JyPDX89cLbe72lTXkXpCnPIUqBYpt-tWM

 

Auf und Davon

IMG_2681

Seit einer Woche habe ich die Jungvögel hier im Bruch nicht mehr gesehen.
Innerhalb der vergangenen Woche müssen sich auch alle anderen Jungvögel hier aus dem Nahbereich verabschiedet haben. Sie sammeln sich und bewegen sich nun langsam Richtung Süden.
Alle Altvögel scheinen noch zugegen zu sein. Sie werden sich in den nächsten Tagen auf dem Weg machen. Die Jungen fliegen zuerst, dann folgen ca. ein bis zwei Wochen später die Alten.
Ein Ausnahme gibt es bei dem Nest in Südlengern. Hier sind die Jungstörche erst Mitte der vergangenen Woche flügge geworden.
IMG_2975

Das Ende der Saison naht

IMG_2613

Für uns „Storchengucker“ ist es schon ein komisches Gefühl. Wir haben gerade etwas über Jahresmitte und doch kündigt der frühe Zug der Störche den Herbst an.
Noch sind alle hiesigen Jungstörche zugegen. Ihr Aktionsradius wird aber größer und so kann man schon größere Gruppen an Jungstörchen am Himmel oder auf den Feldern sehen. Zur Nacht kehren sie auf ihre angestammten Nester zurück.
Von Anfang bis etwa Mitte August ziehen die Jungen.
Ca. ein bis zwei Wochen später ziehen die Altvögel in den Süden hinter her.
Nachzügler sind allerdings die Jungen in Südlengern. Meiner Ansicht nach werden diese erst Anfang August flügge. Auch das Geschwisterpaar in Hiddenhausen scheint noch nicht vom Horst geflogen zu sein, müssten aber unmittelbar flügge werden.

Flügge !

img_1713b.jpg

Kleine Störche kommen drei mal auf die Welt.
Zu erst als Ei.
Zum zweiten mal wenn sie schlüpfen
und dann nochmal wenn sie flügge sind.

Heute morgen (6.7.) kamen beide Jungvögel hier im Bruch(Reitanlage Wellmann) vom Nest geflogen und sind sicher gelandet.
Schon seid Mitte der Woche ist der Nachwuchs in Bünde Ahle und auf dem Reiterhof Tönsing flügge.

Aktuell zu der Situation in Enger:
Die jetzt allein erziehende Störchin versorgt anscheinend gut ihren Nachwuchs.
Die Kleinen machen einen agilen Eindruck und müssten in der kommenden Woche auch vom Horst kommen.

Tragödie im Enger Bruch

Gestern(26.6.) verunfallte das Engeraner Storchenmännchen tödlich.
Nahe dem dortigen Horst befindet sich ein Umspannwerk. Der Storch kam in Kontakt mit einer Stromführenden Zuleitung und blieb dort hängen.

IMG_0936

Es ist nicht mein „Revier“, aber solch eine Tragödie hier im Nahbereich lässt mich nicht unberührt.
Also bin ich heute Morgen gleich hin. Vor Ort war dann auch schon der Storchenfreund und Naturfotograf Eckard Lietzow. Eckard dokumentiert schon seit vielen Jahren die Vogelwelt im Enger Bruch. Besonders am Herzen liegen ihn die dortigen Störche(s.a.:
http://www.lietzow-naturfotografie.de.)
So beobachteten wir beide heute gemeinsam das Geschehen.
Die Störchin füttert! Sogar Nistmaterial schafft sie herbei.
Glücklicher Weise wurde dort in den umliegenden Wiesen Heu gemacht und das Weibchen findet Mäuse wie auf dem Präsentierteller. Auch ist hier eine gute Wassersituation gegeben.
Von daher könnte es die Störchin schaffen. Die Jungen sind jetzt sieben Wochen alt und es müsste etwas eine Woche überbrückt werden.Sie machen augenblicklich einen gesunden und agilen Eindruck.
Eckard wird ständig vor Ort sein um weiterhin das Geschehen zu beobachten.
Er zählt sogar jede Maus die die Störchin einsammelt. Mehr kann man jetzt nicht tun.
IMG_0908

 

Ende der Nestlingszeit

IMG_9085c
Die beiden den Nester in Bünde und das Nest in Bruchmühlen liegen zeitlich etwa gleich.Hier wird seit Ende April, bzw Anfang Mai gebrütet. Die ca. acht Wochen Nestlingszeit gehen damit dem Ende entgegen. Ich bin natürlich sehr gespannt welches „Team“ zuerst seinen Horst verlassen wird. Sofern das Nahrungsangebot gegeben ist, werden die flüggen Jungstörche für wenige Wochen hier verbleiben und weiterhin das angestammte Nest anfliegen. Bereits Anfang August sammeln sie sich dann für iheren Flug in den Süden.
IMG_9686
IMG_9023
siehe auch :
https://www.facebook.com/groups/1525237881077003/?ref=bookmarks

Pfingsten zu den Störchen

Ein paar freie Tage, gutes Wetter und ein paar Storchennester nah bei.
Was will man(n) mehr.
Zudem hatten wir die vorherigen Tage etwas stürmisches Wetter. Das befällt einen Storchenfreund mit Unruhe.
So war bereits gestern mein erstes Ziel der Horst im Enger Bruch. Der Tag war noch etwas bewölkt und windig. Da liegen kleine Störche tief im Nest und Sichtungen werden schwierig. Trotzdem konnte ich für einen kurzen Moment die Köpfe aller drei Jungstörche sehen. Der Nachwuchs hier müsste jetzt fünf etwa Wochen alt sein.
Anschließend ging es nach Bruchmühlen auf den Reiterhof Tönsing. Das liegt zwar nicht mehr im Kreis Herford, aber ist mir räumlich dicht bei.
Auch hier dauerte das erneute Zählen etwas länger. Ein Altstorch kam aber dann zur Fütterung und vier Halbstarke wollten sich keine Chance auf Futter entgehen lassen. Das müsste mit etwa sieben Wochen der älteste Nachwuchs hier im Nahbereich sein.
IMG_8171

Ebenfalls drei große Jungstörche konnte ich gestern abschließen in Bünde Ahle sehen. Hier,wie in Bruchmühlen und auch in Bünde Elsebruch lassen die Elternvögel die Jungen bereits allein um gemeinsam auf die Futtersuche zu gehen.

Heute(Pfingssonntag), bin ich dann als erstes zum Feuerwehrmuseum nach Häver gefahren.
Die dortige Nisthilfe steht schon einige Jahre, es wurde auch gebrütet, aber nie mit Erfolg.
Wieder hat ein Brutpaar das Nest angenommen, aber es scheint leider auch dieses Jahr keinen Nachwuchs zu geben. Vom Zeitrahmen her müsste man bereits etwas sehen können. Ich sah heute morgen einen Brutvogel der noch immer am „Eierdrehen“ war. Von daher vermute ich eine faules Gelege(unbefruchtete Eier).
IMG_8364.JPG

Dann große Freude in Südlengern. Hier konnte ich vorerst zwei Küken dokumentieren.
Das dürfte die erste gelungene Brut auf dieser Nisthilfe sein und ist besonders schön. Das Gelände liegt direkt an der dortigen Grundschule.
IMG_8439.JPG

Den heutigen Nachmittag verbrachte ich denn an meinem „Stammnest“ im Elsebruch auf der Reitanlage Wellmann. Sechs Wochen sind hier die beiden Jungvögel alt.
Als dann heute wiedermal Fremdstörche auftauchten, waren auch blitzschnell beide Elternvögel da.
Ursprünglich hatten wir hier eine Dreierbrut. Himmelfahrt hatte ich ein Junges tot unter der Nisthilfe gefunden. Andere Beobachter berichteten, dass es am Vortag heftige Kämpfe mit Fremdstörchen gegeben hatte. Kann sein, dass hierin die Ursache für den Verlust liegt.
IMG_8540

Leider auch keine guten Nachrichten aus den Blutwiesen Löhne. Hier kam es in den letzten Tagen auch zu einer Brutaufgabe. Beide Alttiere haben das Nest verlassen. Bei der Nachschau stelle man fest, dass nur ein Ei im Nest lag. Auch hier wird es sich um ein unbefruchtetes Ei gehandelt haben
(siehe hierzu: https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/loehne/22471751_Die-Loehner-Stoerche-sind-weg.html ).

Einen Besuch bei dem Nest Hiddenhausen/Milchstraße habe ich jetzt nicht mehr geschafft. Aber von hier wird ebenfalls Nachwuchs gemeldet.
(siehe dazu: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Hiddenhausen/3330788-Zwei-Junge-sind-in-Lippinghausen-im-Mai-geschluepft-Storch-Nachwuchszeigt-sich-endlich )

 

 

Verlust

Andere Beobachter haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass nur noch zwei Jungstörche im Nest Elsebruch zu sehen seien.
In der Früh bin ich gleich hin, konnte das dritte Junge nur noch tot unter der Nisthilfe finden.
Vermutlich ist es durch Ungeschick aus dem Horst gefallen.