Und wenn sie nicht gestorben sind …

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seit dem letzten Sonntag (8.9.) wurde hier in Bünde kein Storch mehr gesehen.
Der hiesige Horst ist verlassen.
Wieder ist ein tolles und spannendes Storchenjahr zu Ende gegangen.
So hatten wir alleine im Kreis Herford sieben Brutpaare. Fünf waren Erfolgreich und insgesamt sind von hier aus zwölf Jungstörche in den Süden geflogen.
Weiterer Nachwuchs aus dem Nahbereich kommt dazu(Melle/Niedersachsen).

Jetzt möchte ich auch meinen Abflug machen und mich bis zur nächsten Saison an dieser Stelle verabschieden.

Peter Schubert/Sept.2019

… dann kommen sie nächstes Jahr wieder !

Durchziehende Störche rasten in Bünde

Störche 1.9

An diesem Wochenende (31.8/1.9) haben so einige Durchzieher in Bünde Station gemacht.
Aus mehreren Ortsteilen wurden kleinere Gruppen von rastenden Störche gemeldet.
Ich selber habe seit gestern Abend eine Gruppe unmittelbar zu dem Nest Elsebruch beobachtet. Heute Vormittag standen sie auch noch mit zwölf Tieren dort und trockneten ihr Gefieder.In der Nacht  hatte es geregnet. Soweit ich erkennen konnte, waren dies alles Altvögel. Gegen Mittag brachen sie dann auf.
Obwohl an der Zeit blieben unsere hiesigen Störche  von dieser kleinen Invasion unbeeindruckt und sind weiterhin vor Ort.

Bericht aus der Lokalpresse
Ein schönes Resümee zu der diesjährigen Storchensaison hat
Kathrin Weege vom
Westfalenblatt/Bünder Zeitung verfasst :

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Buende/3921686-Jungvoegel-sind-schon-Richtung-Sueden-unterwegs-Alttiere-folgen-in-diesen-Tagen-Die-Saison-fuer-Storchen-Gucker-geht-zu-Ende?fbclid=IwAR02kdR3e71iQ5I_TUKiUIWjb0JyPDX89cLbe72lTXkXpCnPIUqBYpt-tWM

 

Auf und Davon

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Seit einer Woche habe ich die Jungvögel hier im Bruch nicht mehr gesehen.
Innerhalb der vergangenen Woche müssen sich auch alle anderen Jungvögel hier aus dem Nahbereich verabschiedet haben. Sie sammeln sich und bewegen sich nun langsam Richtung Süden.
Alle Altvögel scheinen noch zugegen zu sein. Sie werden sich in den nächsten Tagen auf dem Weg machen. Die Jungen fliegen zuerst, dann folgen ca. ein bis zwei Wochen später die Alten.
Ein Ausnahme gibt es bei dem Nest in Südlengern. Hier sind die Jungstörche erst Mitte der vergangenen Woche flügge geworden.
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Das Ende der Saison naht

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Für uns „Storchengucker“ ist es schon ein komisches Gefühl. Wir haben gerade etwas über Jahresmitte und doch kündigt der frühe Zug der Störche den Herbst an.
Noch sind alle hiesigen Jungstörche zugegen. Ihr Aktionsradius wird aber größer und so kann man schon größere Gruppen an Jungstörchen am Himmel oder auf den Feldern sehen. Zur Nacht kehren sie auf ihre angestammten Nester zurück.
Von Anfang bis etwa Mitte August ziehen die Jungen.
Ca. ein bis zwei Wochen später ziehen die Altvögel in den Süden hinter her.
Nachzügler sind allerdings die Jungen in Südlengern. Meiner Ansicht nach werden diese erst Anfang August flügge. Auch das Geschwisterpaar in Hiddenhausen scheint noch nicht vom Horst geflogen zu sein, müssten aber unmittelbar flügge werden.

Flügge !

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Kleine Störche kommen drei mal auf die Welt.
Zu erst als Ei.
Zum zweiten mal wenn sie schlüpfen
und dann nochmal wenn sie flügge sind.

Heute morgen (6.7.) kamen beide Jungvögel hier im Bruch(Reitanlage Wellmann) vom Nest geflogen und sind sicher gelandet.
Schon seid Mitte der Woche ist der Nachwuchs in Bünde Ahle und auf dem Reiterhof Tönsing flügge.

Aktuell zu der Situation in Enger:
Die jetzt allein erziehende Störchin versorgt anscheinend gut ihren Nachwuchs.
Die Kleinen machen einen agilen Eindruck und müssten in der kommenden Woche auch vom Horst kommen.

Tragödie im Enger Bruch

Gestern(26.6.) verunfallte das Engeraner Storchenmännchen tödlich.
Nahe dem dortigen Horst befindet sich ein Umspannwerk. Der Storch kam in Kontakt mit einer Stromführenden Zuleitung und blieb dort hängen.

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Es ist nicht mein „Revier“, aber solch eine Tragödie hier im Nahbereich lässt mich nicht unberührt.
Also bin ich heute Morgen gleich hin. Vor Ort war dann auch schon der Storchenfreund und Naturfotograf Eckard Lietzow. Eckard dokumentiert schon seit vielen Jahren die Vogelwelt im Enger Bruch. Besonders am Herzen liegen ihn die dortigen Störche(s.a.:
http://www.lietzow-naturfotografie.de.)
So beobachteten wir beide heute gemeinsam das Geschehen.
Die Störchin füttert! Sogar Nistmaterial schafft sie herbei.
Glücklicher Weise wurde dort in den umliegenden Wiesen Heu gemacht und das Weibchen findet Mäuse wie auf dem Präsentierteller. Auch ist hier eine gute Wassersituation gegeben.
Von daher könnte es die Störchin schaffen. Die Jungen sind jetzt sieben Wochen alt und es müsste etwas eine Woche überbrückt werden.Sie machen augenblicklich einen gesunden und agilen Eindruck.
Eckard wird ständig vor Ort sein um weiterhin das Geschehen zu beobachten.
Er zählt sogar jede Maus die die Störchin einsammelt. Mehr kann man jetzt nicht tun.
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